100. Ausgabe des GoodTimes Musikmagazins

capture09052009-100659Das Musikmagazin GoodTimes zeigt, dass es seinen Weg vom kleinen Magazin zum wirklich respektierten und erfolgreichen Musikmagazin perfekt geschafft hat. Der Stil der 1960er, 1970er und 1980er Jahre ist es, den das Magazin sehr erfolgreich thematisiert und sich damit auf dem deutschen Musikmarkt großen Respekt erarbeitet hat. Die Berichte in GoodTimes sind aber nicht nur inhaltlich fundiert und sinnvoll recherchiert – die Themen werden auch richtig unterhaltsam rübergebracht. Ob es nun Berichte über Künstler oder Konzerte sind, ob neuerschienene CDs, Bücher oder DVDs thematisiert werden oder ob Raritäten und Kuriositäten das Thema sind – seit 1991 ist GoodTimes ein zuverlässiger Informant für seine Leser.

capture09052009-100647Die Infos über Stars, die schon lange Erfahrung auf der Bühne haben sind dabei genauso umfassend wie Berichte über Neulinge, denn auch hierfür hat GoodTimes ein offenes Ohr. Interessante Neulinge am Musikmarkt können bei GoodTimes auch auf entsprechende Berichterstattung bauen.

Und wie ist das Magazin an seinen klingenden Namen gekommen? Peter Seeger als Gründer des Magazin, der auch ehemaliger Verleger ist, hat sich hier – wen wundert es – in der Musikwelt umgehört. Letztlich war es ein Song von Ray Davies & Co, nämlich „Where Have All The Good Times Gone“ der für die Namensgebung des Magazins Pate stand. Schließlich ist Seeger auch fest davon überzeugt, dass es letztlich die 1960er und 1970er Jahre waren, die in musikalischer Richtung für alle in der Zeit von 1945 bis 1960 Geborenen prägend waren und dass genau der Musikstil dieser Zeit ihnen wirklich „good times“ gegeben hat. Der Name ist also irgendwie schon ein nostalgischer Rückblick auf die „guten alten Zeiten“ – ohne dabei aber schwülstig zu wirken.

capture09052009-100714Bis heute waren es immer wieder die Rolling Stones und die Beatles, die auf den Titelseiten am häufigsten vertreten waren. Dabei wurden dann aber keine alten Geschichten ausgegraben, denn die Rock- und Popgeschichte prägenden Gruppen haben immer wieder neues und aktuelles Material für die Autoren geboten, um die Plätze auf den Titelseiten auch wirklich würdig einzunehmen. Oberflächliche Faninfos findet man in GoodTimes nicht, eher sind es wirklich tiefgründige Biografien und Berichte über Solisten und Gruppen, die dann oftmals auch mit einer Prise Skurrilitäten gewürzt werden. Genau mit diesem Rezept hat sich GoodTimes jetzt die 100. erfolgreiche Ausgabe erarbeitet. Das Jubiläum wird dann auch richtig würdig begangen, nämlich mit einer exklusiv zu diesem Anlass herausgebrachten CD, auf der sich alle Songs um „GoodTimes“ drehen.

Quelle Fotos: http://www.goodtimes-magazin.de/

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