Dauerbrenner – die gute alte Jeans

In jedem Kleiderschrank ist die Jeans zu Hause. Für Frauen wie für Männer ist sie schlichtweg unentbehrlich. Die Ergebnisse der COTTON USA-Verbraucher-befragung “Welcher Jeanstyp sind Sie?” offenbaren, dass es kaum einen Haushalt ohne Jeans gibt. 99,5 Prozent der Befragten erklären, dass sie mindestens eine Jeans besitzen. Die meisten haben gleich mehrere - fast die Hälfte der befragten Frauen und Männer zwischen drei und fünf Exemplare.

Von Einheits-Jeans kann schon lange keine Rede mehr sein. Heute sind Jeans so vielseitig in Schnitt, Stil und Farbe, dass jeder individuelle Geschmack befriedigt wird und auch für fast jede gesellschaftliche Gelegenheit das passende Modell zur Verfügung steht. Auf die Frage “Wie tragen Sie Ihre Jeans am liebsten?” nennen beide Geschlechter am häufigsten den “Used Look” und die edle dunkelblaue Jeans. Geschätzt werden aber auch die Farben Grau und Schwarz. Über 17 Prozent der Frauen bevorzugen Jeans mit verspielten Details, etwa mit Dekoren wie Strasssteine, Sticker und Stickereien.

Lässigkeit und guter Tragekomfort – diese Aspekte sind für Männer noch wichtiger als für Frauen. 61 Prozent des starken Geschlechts und über 40 Prozent des “schwachen” legen Wert auf einen legeren und bequemen Schnitt. 45 Prozent der weiblichen Befragten favorisieren einen Stretchanteil, mit dem die Hose noch besser sitzt und sich komfortabler tragen lässt.  

Ein Viertel der Frauen trägt gern einmal eine Jeans, die auf der Hüfte sitzt, und jeweils 16 Prozent mögen die Beinkleidung zudem sexy und eng, mit gerader Beinform oder im Stil der Schlaghose der 70er-Jahre. Die Jeans ist eine Wohlfühl-Hose, vor allem aufgrund der angenehmen Haptik der Baumwolle. 60 Prozent der Frauen und fast die Hälfte der Männer geben an, so oft es geht eine Jeans überzustreifen.

Für mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer ist die Jeans eine praktische und bequeme Hose. Die Hälfte der Frauen ist außerdem der Meinung, in Jeans gut auszusehen, und über 40 Prozent finden sich sexy, besonders in der Röhre. Das sind klare Bekenntnisse zu einem schon traditionellen Kleidungsstück. Da sage noch einer, Jeans kämen aus der Mode. Die aktuelle Umfrage beweist das Gegenteil.

Übrigens: Der Ursprung der Jeans geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Alles begann mit Baumwollhosen, die aus der Gegend um Genua in die USA gelangten. Aus der französischen Form des Städtenamens “Genes” prägte die amerikanische Umgangssprache den Begriff “Jeans”. Levi Strauss, der in Franken geboren wurde und 1847 nach San Francisco auswanderte, produzierte robuste Arbeitskleidung für Goldgräber: die “Genes” aus dem Stoff “Serge de Nimes” (Gewebe aus der Stadt Nimes), kurz Denim Jeans.

Fotos: Mexx

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