Die Geburt einer neuen Modemetropole

1Im ersten Moment mag es eigentümlich klingen, doch perspektivisch hat Istanbul die besten Voraussetzungen, in der Liga der großen Modestädte mitzuspielen: Kann die Weltstadt doch ihr Einzigartigkeitsmerkmal, auf zwei Kontinenten beheimatet zu sein, optimal ausnutzen. Das direkte Zusammenspiel von europäischen und asiatischen Einflüssen ist eine ideale Voraussetzung, um sich im internationalen Modezirkus etablieren zu können.

Nun fanden Ende August die ersten „Istanbul Fashion Days” statt. Neben Größen wie Pierre Cardin wurden zahlreiche türkische Modelabels vorgestellt. Auf 18 Fashion-Shows zeigten einheimische Designer, wie zum Beispiel Hakan Yioldiri, Deniz Mercan und Gizia, ihre Sommerkollektionen für das kommende Jahr. Die dreitägige Messe präsentierte sich einem internationalen Fachpublikum. In Zukunft soll sie zweimal jährlich durchgeführt werden.

ifd-2Neben günstigen Produktionsbedingungen – internationale Premiumlabels lassen bereits seit Jahren ihre Kollektionen hier fertigen – und den guten Geschäftsbeziehungen zu wichtigen Modemessen weltweit haben sich türkische Designer schon jetzt eine eigenständige Position auf dem internationalen Markt gesichert. Ihre zukünftige Stellung wird bereits mit denen italienischer Labels und japanischer Designer gleichgesetzt, und diese sind aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Bei diesen optimalen Voraussetzungen ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Istanbul im gleichen Atemzug mit New York, Paris und Berlin genannt wird.

Quelle Fotos: http://www.istanbulfashiondays.com

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