Wandelndes Feuer – Abendkleider

Ja, ich mag schöne Kleider. Nein, nicht an mir, aber an hübschen Frauen. Kleider sind etwas, dass wir normal mit längst vergangenen Epochen verbinden. Schöne, große Ballkleider, weite Schleppen oder auch verrucht erotisch. Aber zugegebenermaßen: Wann hat Frau heute noch Gelegenheit, ein Kleid zu tragen? Die wenigen Bälle und festlichen Anlässe die es – die obere Gesellschaft mal ausgenommen – gibt, kann man an einer Hand abzählen.

Und wenn man feiert, dann kaum im Kleid, weil einfach unpraktisch. So sind diese Kleider ja fast nur noch für auf dem Catwalk oder bei wenigen hochvornehmen Anlässen zu sehen. Wenn ichdiese Kleider hier jedoch betrachtet, denke ich fast wehmütige an die “gute alte Zeit” zurück. Und dabei wollte ich diese Worte doch nie benutzen, als meine Großeltern von “früher” geredet haben.

Hier haben wir die, ich will es mal so nennen, “Kleider der Flamme”.

Hier haben wir ein bodenlanges Seidenchiffonkleid mit einem Stehkragen und Stufenvolants, geschaffen von Michalsky für läppische 3200 Euro. Die Tasche ist von Vilentino Garavani und die Schuhe von René Caovilla.

Das hier ist ein weit fallendes Kleid im Empirestil mit Satinpaspel am Dekolleté und Volantabschluss von Escada für 3300 Euro. Die Kette ist von Vintage.

Und zum Abschluss, sozusagen als Krönung haben wir hier ein Satinbustierkleid mit Ballonrock und Rosendrapierung an der Taille. Geschaffen hat dieses Kunstwerk Talbot Runhof, kosten tut es nur 4450. Der Armreif ist von Alexis Bittar und die Schuhe von Giambattista Valli.

Bilder: www.elle.de

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