Mailand, New York und Paris waren gestern, Berlin ist noch im Kommen – aber London … London hat im Moment die Nase vorn im internationalen Fashion-Zirkus., davon konnte man sich nicht zuletzt auf der London Fashion Week überzeugen. Und das, obgleich das Credo der britischen Designer diesmal gemäß dem Schlachtruf von Vivienne Westwood lautete: „Kauft keine Kleider mehr“. Typisches Understatement, eben. Die Mode für die Wintersaison 2010/11 kommt dann auch unprätentiös und fast unscheinbar daher, in grau und schwarz, nur vereinzelt aufgelockert durch das ein oder andere Highlight in Gold. Fast schon Anti-Mode. Eine Verweigerungshaltung, mit der man höchst erfolgreich ist, denn Londoner Chic ist eben einfach cooler und urbaner, als die Fashion-Statements aus anderen Metropolen je sein werden. Modemacher Matthew Williamson beispielsweise ist einer von denen, die es verstehen, die Looks der Straße auf den Catwalk zu holen. (weiterlesen…)