Engbers
Seine Gründung erlebte das Label Engbers im Jahr 1946 im westfälischen Gronau, seinerzeit als Wäschefabrik. Albert Engbers war der Gründer des Unternehmens, dem er auch seinen Namen gab. Schon vier Jahre nach der Eröffnung des Unternehmens, also im Jahr 1950, wagte sich Albert Engbers im Warenangebot weiter hinaus und ergänzte den Bereich Wäsche durch Hemden. Weitere zehn Jahr später wurden erste Filialen sowohl im Münsterland als auch in Westfalen eröffnet, die Hemden im Warenangebot hatten.
Noch heute sind diese Läden als sogenannten“Hemden-Lädchen“ in Westfalen und im Münsterland bekannt. Nach dem Tod von Engbers im Jahr 1982 wurden dessen Geschäftsanteile im Jahr 1986 an Bernhard-Bosch verkauft.
Mit dem Inhaberwechsel wurde auch das Konzept des Unternehmens neu gestaltet. Hieraus gingen auch Umbauten in den Filialen vom Label Engbers hervor. Inzwischen gehören längst nicht nur Wäsche und Hemden zum Sortiment von Engbers, sondern auch sportliche Männermode allgemein.
Heute wird mit dem Label Engbers längst nicht mehr die Wäsche verbunden, die den Grundstein für das Unternehmen legte. Mit Engbers verbindet der Verbraucher heute tragbare, sportliche und sehr gut kombinierbare Herrenbekleidung, die sich klassisch dezent zeigt und nicht das Bedürfnis hat, sich von der Masse in optischer Richtung hervorzuheben. Geschmackvolle Eleganz steht bei Engbers vor modischen Versuchen.
Auch der soziale Charakter des Unternehmens Engbers ist hervorzuheben, denn mit dem Tod von Bernhard Bosch im Jahr 1994 wird zwei Jahre später im Gedenken an ihn die sogenannte Bernhard-Bosch-Stiftung gegründet, die in Zusammenarbeit mit den Schwestern der Hl. Maria Magdalena Postel benachteiligte Kinder und Jugendliche betreut. Auch den Familien wird durch die Stiftung unter die Arme gegriffen, um eine gewisse Lebensqualität auch für sozial benachteiligte Kinder und deren Familien zu gewährleisten.
Als Beispiel für das soziale Engagement kann das Mosambik-Projekt genannt werden, bei dem Brunnen errichtet und Schulen gebaut werden, um den Kindern eine Hilfe zur Selbsthilfe, die in erster Linie in guter Ausbildung besteht, an die Hand zu geben. Aber auch in Bulgarien und Rumänien ist die Stiftung aktiv und unterstützt dort Straßenkinder oder auch misshandelte Kinder.
Möglich ist dieses starke soziale Engagement des Unternehmens durch 200 Filialen in Deutschland und Österreich, die eine Etablierung in der Modewelt möglich gemacht haben. Im Jahr 2000 wurde der erste Online-Shop unter dem Namen Engbers eröffnet. Hier kann der Mann sich sein Outfit bequem und unkompliziert von zu Hause aus zusammenstellen und direkt ins Haus liefern lassen.
Quelle Fotos: http://www.engbers.de/


