Escada

capture30032009-2151421976 gründeten ein junger Unternehmer Wolfgang Ley mit vielen Ideen und das schwedische Topmodel Margaretha in München eine eigene Firma und benannten sie nach einem irischen Vollblüter: Escada.

Schnell war die Aufgabenverteilung des jungen Ehepaares klar strukturiert. Während sich Wolfgang Ley um den wirtschaftlichen und finanziellen Teil des noch jungen Unternehmens kümmerte, war Margaretha Ley für den kreativen Part zuständig. Von Anfang an gab es vier Grundsätze, die die Mode von Escada bis heute prägen: Farbe, Eleganz, Qualität und Passform müssen zu einhundert Prozent miteinander harmonieren. So entstand eine einzigartige Luxus Mode.

capture30032009-215220Escada zeichnet sich durch vollkommene Eleganz aus, mit dem Ziel, diese Mode für alle Gelegenheiten tragbar zu machen. Ein Kostüm von Escada macht im Beruf genauso viel Eindruck wie zu besonderen Anlässen. Hosen von Escada kommen nicht nur im Alltag und in der Freizeit zum Einsatz, sondern können genauso gut auch im Büro getragen werden. Kombiniert mit den entsprechenden Accessoires wird Mode von Escada praktisch immer wieder neu erfunden, dies macht Escada so begehrt. Das Unternehmen konnte sich schnell in der internationalen Modewelt behaupten und der Erfolg war so groß, dass Escada 1986 an die Börse ging.

Als Margaretha Ley 1992 starb, führte ihr Mann das Unternehmen alleine weiter. Escada teilte sich in zwei Linien auf: Zum einen in die Escada Main Linie und zum anderen in Escada Sport. Während die Main Linie sich ganz auf die klassisch-elegante Luxus Mode des Hauses konzentrierte, sorgte Escada Sport im Wellness Bereich für Furore. Aber Wolfgang Ley setzte nicht mehr nur auf Mode, sondern nahm auch Schuhe, Taschen und modische Accessoires mit ins Programm. Zusätzlich wurden für den Vertrieb von Brillen, Parfüms und auch für eine eigene Kindermodelinie Lizenzen vergeben.

capture30032009-215244Mit Primera kam eine separate Tochtergesellschaft dazu, die vor allem auf das mittlere Preissegment abzielt. Dazu gehören die Marken Laurel, Apriori, BiBa und Cavita. Zusammen mit der klassischen Escada Mode werden diese Marken in 194 eigenen Shops und über 224 Franchise Shops in mittlerweile 60 Ländern und im Outlet Center in Metzingen vertrieben.

Unter dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Hugo Boss AG, Dr. Bruno Sälzer, kam Escada nach zeitweiligen finanziellen Schwierigkeiten wieder in die schwarzen Zahlen und erwirtschaftete im Jahr 2008 einen Umsatz von ca. 690 Millionen Euro.

Noch immer zeichnet sich Escada durch eine sehr schlichte und feminine Eleganz aus. So war die Herbst-/Winter-Kollektion 2008 ein Fest der Farben. Gedeckte Töne wie Schwarz, Grau und Braun wurden mit frischen Farben wie Orange, Weiß und Rot kombiniert.

Quelle Fotos: http://www.escada.com