Gucci
Der Name Gucci steht für absoluten Luxus und zeitlose Eleganz. Es gibt Frauen, die sich sogar verschulden, nur um ein Teil aus der neusten Kollektion oder wenigstens ein Accessoire des italienischen Designer Labels ihr Eigen nennen zu können.
Die Geschichte des Hauses Gucci beginnt im Jahre 1921 in der Werkstatt des Sattlermeisters Gucchio Gucci in Florenz. Aber erst nach dem Tod des Patriarchen und Firmengründers 1953, beginnt der Aufstieg von Gucci zu einem Designer Label. Gucci expandiert weltweit und ist bald aus der Welt der luxuriösen Mode nicht mehr wegzudenken.
Gucci bietet eine vielfältige Auswahl an Luxusgütern für eine sehr gut verdienende Gesellschaftsschicht. Dazu gehören Damen- und Herrenmode, sehr teure Accessoires wie Handtaschen, Halstücher, Sonnenbrillen, Schmuck, Gürtel und Hüte, aber auch exklusive Uhren, Seidenkrawatten und Schuhe. Nicht zu vergessen die berühmten Gucci Parfüms.
Heute ist Gucci eines der führenden Unternehmen in der Welt, das sich immer noch an einem hohen Preis-/Leistungsverhältnis orientiert. Dabei sah die Geschäftslage vor rund 30 Jahren alles andere als gut aus. Aufgrund von Erbstreitigkeiten um die Besitztümer des Firmengründers
Gucchio Gucci war das Modeunternehmen gezwungen, sich nach einem Investor umzusehen. Der französische Multikonzern Pinault-Printemps-Redoute, ein Konzern, der auf den Vertrieb von Luxusgütern aller Art spezialisiert ist, war schließlich ein solcher Investor.
Den Wiederaufstieg in die A-Klasse der Luxuslabels brachte Gucci ein neuer kreativer Direktor: Der Amerikaner Tom Ford. Er sorgte für ein stetiges Wachstum der Firma Gucci. Als Chefdesigner brachte er die Mode von Gucci nicht nur wieder in die Schlagzeilen und auf die Laufstege von Paris über Mailand bis New York, auch sorgte er auf den umjubelten Haute Couture und Prét-à-porter Schauen wieder für Aufsehen. Ford brachte wieder frischen Wind in das Traditionshaus Gucci. Neben vielen internationalen Auszeichnungen, die Tom Ford während seiner Zeit bei Gucci bekam, gelang es ihm 2001, das Label der englischen Designerin und Beatle Tochter Stella McCartney für Gucci zu übernehmen. Bis zum Jahr 2003 war Tom Ford als Kreativdirektor und Chefdesigner offiziell für Gucci tätig. Drei Jahre danach gab er den Führungsstab an die italienische Designerin Frida Giannini weiter. In Frida Giannini, die schon früher bei Gucci Women’s Wear und für Gucci Accessoires designt hatte, fand Tom Ford eine würdige Nachfolgerin.
Heute zählt Gucci mit über 14.000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von rund 3,4 Milliarden Euro im Jahr 2007, wieder zu den führenden Mode Labeln der Welt. Über die Hälfte des Umsatzes (56,3%) davon entfielen allein auf die Gucci Group.
Quelle Fotos: http://www.gucci.com


