Lacoste

capture09052009-223430Der 1904 in Paris geborene René Lacoste war ein begnadeter Tennisspieler, der aufgrund einer Wette zu einem erfolgreichen Unternehmer wurde. 1927, vor der Tennis Davis Cup Partie zwischen Frankreich und den USA, wettet der Kapitän der französischen Mannschaft mit seinem besten Spieler René Lacoste um einen Koffer aus echtem Krokodilleder, dass die Mannschaft nicht gewinnen würde. Lacoste hielt dagegen und gewann nicht nur das Match, sondern auch den Koffer. Von diesem Tag an hatte René Lacoste einen Spitznamen: Das Krokodil.

capture09052009-223359Sein Freund und Doppelpartner Robert George, mit dem er unter anderem auch erfolgreich in Wimbledon spielte, zeichnete daraufhin ein Krokodil, das sich René Lacoste aus Stoff auf den Revers seines Blazers nähen ließ, und auch auf seinen Polohemden prangte bald ein Krokodil. Diese figurbetonten Hemden, die sich René Lacoste schneidern ließ, waren für die damalige Zeit äußerst provokant. 1933 wurde aus dem Tennisspieler René Lacoste der Unternehmer Lacoste.

Zusammen mit dem französischen Textilunternehmer André Gilier entwarf Lacoste ein neues Sporthemd, welches nicht nur die Tennismode revolutionierte. Die neuen Polohemden waren enger und kürzer als ihre Vorgänger, sie hatten einen so genannten Rippkragen und sie hatten kurze Ärmel. Bis dato spielten die Herren in langärmeligen Hemden. Zudem waren die neuen Hemden aus Piquet Jersey und nicht mehr aus der herkömmlichen Baumwolle und hatten damit einen sehr hohen Tragekomfort.

capture09052009-223347Die Hemden kamen nicht nur bei Tennisspielern gut an und bald exportierte René Lacoste seine Hemden nach Italien, Brasilien, Japan und in die USA. 1951 wurde eine spezielle Farbpalette für Lacoste Hemden entwickelt. Schon ein Jahr später brachte die Firma eine eigene Kinderkollektion auf den Markt. 1960 wurden die ersten Schuhe kreiert und es gab neben den einfarbigen Polohemden auch gestreifte Modelle. 1985 kam eine große Schuh Kollektion heraus und wurde ein ähnlicher Erfolg wie die Polohemden.

Mittlerweile gibt es von Lacoste Tennisschläger, Sportartikel und auch eine eigene Parfümserie. Die Serie „Club“ ist Lacoste-Mode für alle, die klassische und elegante Mode mögen. Lacoste „Sportswear“ ist auffällige Mode für junge Leute. Eines haben beide Serien gemeinsam: Sie sind gut zu kombinieren, schlicht und doch edel und von hochwertiger Qualität.

Seit 2008 ist Lacoste offizieller Partner der „Australian Open“ in Melbourne, dem ersten der vier so genannten „Grand Slam“-Turniere, den vier wichtigsten Tennisturnieren der Welt. Linienrichter, Mitarbeiter und auch die Balljungen tragen Mode von René Lacoste. Mode von Lacoste ist nicht nur Mode für sportliche Menschen, sondern für alle, die sportliche Mode mögen.

Quelle Fotos: http://www.lacoste.com