Lippenstiftgemaltes Selbstporträt
von Kate Moss wechselt Besitzer für 42.400 Euro
Das Selbstporträt von Kate Moss war während ihrer Beziehung mit dem Rockmusiker Pete Doherty entstanden. Statt eines Pinsels hatte sie sich ihres Lippenstifts bedient. Handsigniert ist das Werk nicht – dafür trägt es einen Lippenstift-Kussmundabdruck des Models. Von Doherty stammen einige Blutstropfen und der handgeschriebene Satz “Wer braucht Blut, wenn man Lippenstift hat”. Der Musiker hatte das “Gemälde” an einen anonymen Käufer veräußert, der es nun seinerseits zur Versteigerung brachte. Auf der Auktion meldete sich jedoch kein Interessent, der die geforderte Mindestsumme bezahlen wollte. Das höchste Gebot lag bei rund 31.500 Euro – deutlich unter dem Schätzwert von 40.000 Euro. Nach der Auktion fand sich dann doch noch ein Abnehmer: Ein anonymer britischer Käufer legte 42.400 Euro auf den Tisch, wie ein Sprecher des Auktionshauses Lyon & Turnbull in London bestätigte.


